ADELE - Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität

WICHTIG:  Besucherkontakte

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung zu Besuchen in Pflegeeinrichtungen am 1. Juli 2020 werden die Einschränkungen der Besuchskontakte gelockert. 

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem nächsten Besuch in der Einrichtung über die konkreten Regelungen vor Ort. 

Grundsätzlich gilt:

  • Pro Tag sind Besuche von zwei Personen in den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner möglich. Kinder zählen ebenfalls zu dieser Anzahl.
  • Zu Besuch dürfen ausschließlich Menschen kommen, die in den vergangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten und keine Symptome einer Atemwegserkrankung oder erhöhte Temperatur aufweisen.
  • Beim Betreten der Einrichtung muss eine Händedesinfektion durchgeführt werden. Desinfektionsmittel steht im Eingang zur Verfügung.
  • Besucherinnen und Besucher müssen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine eigene nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ausnahmen sind nur aus medizinischen Gründen möglich.
  • Besucher müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Dieser Mindestabstand muss nicht eingehalten werden, sofern es sich um Personen handelt, die mit der Bewohnerin oder dem Bewohner in gerader Linie verwandt sind, Geschwister und deren Nachkommen sind oder dem eigenen Haushalt angehören, einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner. Die Leitung der Einrichtung kann für weitere Personen Ausnahmen zulassen, beispielsweise im Rahmen der Sterbebegleitung oder zur Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Nahrungsaufnahme.
  • Bei Bewohnerinnen und Bewohner, die an Covid-19 erkrankt sind oder im Verdacht stehen erkrankt zu sein, müssen bei Besuchen zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden (z.B. das Tragen eines Schutzkittels). Hier besteht auch die Möglichkeit den Besuch auszuschließen.
  • In den Gemeinschaftsbereichen der Einrichtung sind keine Besuche erlaubt. Ausgenommen hiervon sind gemeinschaftlich genutzte Außenbereiche wie Terrassen, Gartenanlagen, Balkone. Allerdings muss hier der Mindestabstand eingehalten werden. Im Außenbereich kann auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden.
  • Besucherinnen und Besucher haben bei ihrem Besuch eine Besuchererklärung mit Kontaktdaten auszufüllen. Die Daten werden von der Einrichtung vier Wochen nach Erhebung gelöscht.
    Diese Daten dienen lediglich dem Zweck der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde nach §§ 16, 25 IfSG. Der Besucher hat die Daten spätestens beim Verlassen der Einrichtung anzugeben.

Hygienevorschriften

Hygienevorschriften Hinweise des Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Klicken Sie zum Aktivieren des Videos auf den Link „Aktivieren“. Wir weisen darauf hin, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden. Mehr Informationen

#demenzerklärt: Maske tragen

In allen Bundesländern gilt unter anderem beim Einkaufen, im öffentlichen Verkehr und teilweise auch in öffentlichen Bereichen die Maskenpflicht. Wie ist das jedoch bei Menschen mit Demenz - müssen sie die Maske tragen? Was kann im Umgang mit der Maske hilfreich sein? Tipps und Infos gibt Katja Badstöber von der Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität (ADELE) in unserem ersten Video aus der Reihe #demenzerklärt.

Die Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität ADELE ist ein gemeinsames Projekt der Veronika-Stiftung und der Keppler-Stiftung.

Klicken Sie zum Aktivieren des Videos auf den Link „Aktivieren“. Wir weisen darauf hin, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden. Mehr Informationen

Ich glaube daran,
dass das größte Geschenk,
das ich von jemandem empfangen kann, ist:
gesehen, gehört, verstanden
und berührt zu werden.

Das größte Geschenk,
das ich geben kann, ist:
den anderen
zu sehen, zu hören, zu verstehen
und zu berühren.

Wenn dies geschieht,
entsteht
Begegnung.

Virginia Satir


Die Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität ADELE ist ein gemeinsames Projekt der Veronika-Stiftung und der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung.

Die Veronika-Stiftung ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie wurde als Fortführung des Lebenswerks der Veronika-Schwestern in Stuttgart ins Leben gerufen. Seit 1925 kümmerten sich die Veronika-Schwestern um kranke und pflegebedürftige Menschen im Großraum Stuttgart.
Aus christlicher Überzeugung stellt die Veronika-Stiftung Themen wie Krankheit, Schmerz und Tod in den Mittelpunkt ihrer Stiftungsarbeit.

Die Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung (Sindelfingen) ist die größte katholische Altenhilfeträgerin in Baden-Württemberg. In 23 Seniorenzentren mit 1.900 Pflegeplätzen, sieben ambulanten Diensten, 13 Tagespflegen und einem stationären Hospiz beschäftigt die kirchliche Stiftung rund 2.500 Mitarbeitende. Sie ist zusätzlich in 23 Seniorenwohnanlagen tätig und an mehreren Diensten und Organisationen beteiligt.

Kompetenz für mehr Lebensqualität

Demenz: Viele empfinden diese Diagnose als Schicksalsschlag. Betroffene, Angehörige und Pflegekräfte brauchen Rat und Unterstützung. Im September 2016 startete die Veronika-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung die „Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität“ (kurz: „ADELE“). In Orschel-Hagen, einem Stadtteil von Reutlingen, entsteht dabei über einen Zeitraum von fünf Jahren ein Kompetenzzentrum für Demenz.

Drucken Schaltfläche